Betriebskosten in der Abrechnung trennen und aufschlüsseln

Die Abrechnungspositionen müssen dem Kostenkatalog der Betriebskostenverordnung entsprechen.

 

Die Betriebskostenabrechnung kann aus formellen Gründen unwirksam sein. Dieses ist etwa der Fall, wenn unterschiedliche Kosten wie Straßenreinigung und Grundsteuer in einer Position zusammengefasst werden. (BGH, Az.: VIII ZR 285/15)

Eine Aufschlüsselung nach Betriebskostenverordnung ist erforderlich.

Die Nachvollziehbarkeit der Betriebskostenabrechnung ist nur gewährleistet, wenn eine Auflistung vorgenommen wird und die einzelnen Positionen dem Kostenkatalog der Betriebskostenverordnung entsprechen. Sachlich eng zusammenhängende Kostenpositionen dürfen zusammengefasst werden.

 

Bei den Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherungen ist eine weitere Aufschlüsselung nicht erforderlich. Unzulässig ist es aber,  unterschiedliche Kosten wie Straßenreinigung und Schornsteinreinigung oder Kosten der Wasserversorgung und der Beleuchtung zusammen zufassen.

Sachlich eng zusammenhängende Kosten wie Frischwasser und Schmutzwasser dürfen zusammengefasst werden. Vorausgesetzt, die Berechnung der erfolgt nach dem gleichen Verteilerschlüssel.

 

Der Vermieter kann nicht einzig auf eine Belegeinsicht verweisen. Die angelasteten Kosten müssen bereits  aus der Abrechnung klar ersichtlich und überprüfen kann.

 

 

Quelle: siehe Quellennachweis 17-26